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Pietät Heldt - Bestattungsinstitut


Urnenüberführung


Aus gegebenem Anlass:
(Berichterstattung "Extra", RTL)

Man stelle sich vor, der Bestattungstermin der Urne ist für einen bestimmten Tag und Uhrzeit festgelegt, nur die Urne ist nicht am Bestattungsort, sondern befindet sich möglicherweise noch irgendwo auf dem Postweg.
Oder sie ist noch gar nicht eingeäschert, weil das Krematorium überlastet oder ein Ofen ausgefallen ist und
die Verstorbenen deshalb von Bediensteten des einen Krematoriums in ein anderes überführt werden.

In dem in "Extra" geschilderten Fall verhielt es sich angeblich so, dass die Feuerbestattung aus technischen Gründen nicht in dem vom Bestatter angefahrenen Krematorium "A " , sondern in einem anderen, (B) stattfand.

Da es hierdurch zu einem Zeitverzug kam, der Bestattungstermin aber schon feststand und eingehalten werden sollte, wurde vermutlich sogar eine "fremde" Urne vom Krematorium an das Friedhofsamt des Bestattungsortes gesandt und bestattet.
Welches Krematorium letztendlich die Urne verschickt hat und wessen Asche fälschlicherweise beigesetzt wurde blieb im Unklaren.

Auch wenn dieser Fall fernsehtechnisch "aufbereitet" wurde, ist kaum auszudenken, was dies für die betroffenen Angehörigen bedeutet, bzw. für andere Angehörige bedeuten könnte.
Ganz abgesehen vom persönlichen Schmerz müssten alle an einer Beisetzung Beteiligten verständigt werden, Gottesdiensttermine, Gaststätten ("Leichenschmaus") gecancelt werden, was auch finanzielle Beeinträchtigungen mit sich brächten.

In so einem Fall kann man als Bestatter froh sein, das sich dieser Fall sich nicht in unserer Gegend zugetragen hat und man selbst nach einem anderen System verfährt.

Bei uns kann Ihnen also so etwas nicht passieren.

Wenn möglicherweise anderswo 10 bis 14 Tage zwischen dem Todeseintritt und der Urnenbeisetzuing liegen, ohne dass es von den Angehörigen so gewünscht ist , kann ich Sie beruhigen. Es muss keineswegs so lange dauern!


Denn wir klären im Vorfeld mit "unserem" "Krematorium im Birkengrund" ab, wann frühestens die Einäscherung erfolgen kann.
Falls wegen Überfrequentierung des Krematoriums oder anderen Problemen die Einäscherung nicht zeitnah durchgeführt werden kann, wird uns dies rechtzeitig bekannntgegeben.
Laut Bestattungsverordnung dürfen Verstorbene nicht vor Ablauf von 48 Stunden eingeäschert werden. Diese Wartezeit ist einzuhalten. Danach wird nach einer zweiten Leichenschau* durch einen Amtsarzt und erst nach seinem "OK" die Kremation durchgeführt. Die Asche wird in eine Urnenkapsel verfüllt und für den Versand vorbereitet.


Wir verlassen uns aber nicht etwa auf die Zusendung der Urne, da dies zu zeitlichen Verzögerungen führen könnte,
sondern überführen unmittelbar nach der Feuerbestattung das Aschengefäß persönlich zum Bestattungsort.
Es wird in Hessen im Unterschied zu Bayern auch keine so genannte "Urnenanforderung" und/oder eine "Sondergenehmigung zur Überführung der Urne" von der Gemeinde des Bestattungsortes benötigt. Es entfällt so auch lästiger "Papierkram".


Dadurch können wir Sie jederzeit über den Verbleib der Urne unterrichten und deren Unversehrtheit und einen zeitnahen Bestattungstermin garantieren.

*Das Krematorium befindet sich in Obertshausen (Hessen). In Hessen wird immer eine zweite Leichenschau durch einen Amtsarzt durchgeführt.)



Pietät Heldt - Bestattungsinstitut
Rodenbacher Straße 19 | 97816 Lohr a. Main | Tel.: 09352 5663 | info@pietaet-heldt.de
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