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Pietät Heldt - Bestattungsinstitut


Trauerfall, was tun?


Bei einem Sterbefall zu Hause sollten Sie zunächst den Hausarzt verständigen.
Ist dieser tageszeitbedingt nicht zu erreichen, kann man über den ärztlichen Bereitschaftsdienst mit der bundeseinheitlichen Telefonnummer

116117

einen Vertretungsarzt anfordern, bzw. erfragen.
Tritt der Trauerfall in einem Krankenhaus, einem Senioren- oder Pflegeheim ein, so veranlasst die jeweilige Verwaltung die Verständigung des Arztes.

Der Arzt führt eine so genannte "Leichenschau" durch, die meistens in zwei Untersuchungen aufgeteilt ist, wobei die Erste unmittelbar nach dem Tod und eine Zweite einige Stunden später vorgenommen wird.
Er stellt die Todesursache fest und füllt danach die Todesbescheinigung aus.
Diese Bescheinigung, in der Regel bestehend aus einem grauem, losen Blatt, einem braunen und einem rosa Kuvert verbleibt beim Verstorbenen und ist zur Überführung und zur Beurkundung des Sterbefalles beim Standesamt des Sterbeortes erforderlich.

Wichtig für Sie zu wissen ist, dass die Überführung erst nach erfolgter Leichenschau und korrekt ausgefüllter Todesbescheinigung erfolgen kann. Sehr wichtig ist dabei auch, dass ein "natürlicher Tod" diagnostiziert wurde.

Danach können sie uns - unabhängig von der Tageszeit - anrufen, um einen Gesprächstermin anzuberaumen.
Natürlich können Sie uns auch schon unmittelbar nach dem Todeseintritt benachrichtigen.
Wir hätten dann die Möglichkeit, die neue Aufgabe in unserem Tagesablauf einzuplanen und gegebenenfalls Termine verschieben zu können um unsere Zeit ganz für Sie zu widmen.


In einem persönlichen Gespräch klären wir mit Ihnen alle weiteren Schritte, wie z.B. die Bestattungsart, die verschiedenen Möglichkeiten der Trauerfloristik, die Gestaltung der Trauerdrucksachen und andere Details, natürlich unter Berücksichtigung Ihrer Vorstellungen.
Dieses Gespräch kann in unseren Räumen oder auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause stattfinden.



Folgende Unterlagen, abhängig vom Familienstand des Verstorbenen, werden von uns zur Vorlage im Standesamt des Sterbeortes benötigt:

  •  bei Ledigen: Geburtsurkunde
  •  bei Verheirateten: Heiratsurkunde, bzw. aktueller Auszug aus dem Familienbuch, (wird vom Standesamt des Heiratsortes ausgestellt.)
  •  bei Geschiedenen: Heiratsurkunde, rechtskräftiges Scheidungsurteil
  •  bei Verwitweten: Heiratsurkunde, Sterbeurkunde des Partners, bzw. aktueller Auszug aus dem Familienbuch
Tritt der Sterbefall nicht am Wohnort der Person ein, wird, sofern kein gültiger Ausweis des/der Verstorbenen
verfügbar ist, eine Aufenthaltsbescheinigung benötigt, die wir für Sie im zuständigen Standesamt beantragen.

Viele dieser nötigen Unterlagen können wir für Sie bei den betreffenden Ämtern besorgen.


Weitere wichtige Dokumente:
  •   Personalausweis
  •   Versicherungspolicen
  •   Graburkunde
  •   Krankenkassenkarte
  •   evtl. Rentenbescheide
  •   Adressliste der nächsten Angehörigen des Verstorbenen

  • Denken Sie auch daran Kleidung für den Verstorbenen bereit zu legen.
  • Suchen Sie nach Fotos, die für Todesanzeige, Andenkenbildchen und Kondolenzbild verwertbar sind.







Pietät Heldt - Bestattungsinstitut
Rodenbacher Straße 19 | 97816 Lohr a. Main | Tel.: 09352 5663 | info@pietaet-heldt.de
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